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Getestet: Cola-Tee

 

Solangsam flacht der Trend zwar ab, aber ab und zu verirrt sich doch noch eine der berühmten Boxen in meine Timeline. Ich bin ein großer Fan von Überraschungspaketen, freue mich aber eher, wenn die auch wirklich zu mir passen, also von Freunden kommen. Die einzige, die für uns in Frage kam, war die mit dem Essen. Allerdings war uns dann da auch zu oft Zeug drin, dass wir so einfach nicht essen würde. Also haben wir beschlossen, für das Geld einfach öfter mal was unbekanntes, neues im Supermarkt mit zu nehmen.

P1050761_FotorUnd gestern war es mal wieder so weit, als ich im Regal den „Cola-Tee“ entdeckte. Man muss vielleicht dazu sagen, dass ich eigentlich keine Cola mag, es ist sehr selten, dass ich mal wirklich Gelüste und Schmack auf Cola habe. Dennoch, dieser Tee, das klang so abartig, das wollte ich probieren, also kam er mit.

Der Tee ist von Goldmännchen-Tee und hat glaub ich ca. 2€ gekostet, für 20 Aufgussbeutel. Es handelt sich übrigens um aromatisierten Kräutertee, den man 8 min ziehen lassen soll.

P1050758_FotorWeil wir viel kalten Tee trinken (manchmal als Eistee gepimt, manchmal einfach nur kalt gewordener Früchtetee) und fast immer eine Kanne Tee auf dem Wohnzimmertisch stehen haben, habe ich vorhin einfach mal ne Kanne gekocht.
Der Tee riecht wie diese Cola-Flaschen von Haribo, sehr künstlich. Der warme Tee schmeckt irgendwie… nach gar nichts… also schon nach Tee, aber die Cola ist sehr leicht und ich würde nicht erkennen, wonach es schmeckt. Es schmeckt ein bisschen nach schwarzem Tee und wenn man es weiß, tatsächlich nach Colaflaschen. Bei der Blindverkostung hat der Mann allerdings nicht raus gefunden, wonach es schmeckt.

„Irgendwas, was ich kenne… Fenchel? Nee Fenchel ist es nicht.“

Aber keine Angst, es schmeckt gar nicht nach Fenchel, er hatte noch keinen Kaffee und ist quasi unzurechnungsfähig. Zusammen mit ner Scheibe Zitrone und vielleicht leicht gesüßt kann ich mir den sehr gut als Eistee vorstellen.
Allerdings wahrscheinlich nichts, was ich nachkaufen würde. Wenn von euch trotzdem jemand Interesse hat, aber nicht an die Goldmännchen-Tees ran kommt (die sind aus Thüringen und ich glaube, ich habe die Marke in den „West“-Supermärkten noch nicht gesehen) bin ich gerne bereit, Ost-Päckchen zu verschicken!

P.S. Ich habe grade entdeckt, der Tee hat sogar eine eigene Homepage, die ist aber eher hässlich und uniformativ.

P.P.S. extra für Nelja hier auch noch ein Foto vom Tee an sich. P1050776

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Neuer Mitbewohner

MitbewohnerVor zwei Wochen waren wir bei Freunden zu Besuch und beim Spaziergang entdeckten wir einige Spielzeug- und Kaugummiautomaten, die mich völlig fasziniert haben. Am meisten der, an dem man einen Gras-Head für 50 Cent erstehen konnte! Leider hatten weder ich, noch der Mann Kleingeld, aber die liebe Caro hat mir einen ausgegeben und geschenkt! Jetzt wächst und gedeiht er auf unserem Kühlschrank und bringt uns regelmäßig zum lachen! Ich muss zugeben, ich habe nicht damit gerechnet, dass das tatsächlich funktioniert und freue mich um so mehr und beobachte gespannt die Entwicklungen. Nur einen Namen haben wir irgendwie noch nicht gefunden.

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Hyvää päivää!

Vor einem Jahr war ich fürchterlich aufgeregt und vorfreudig auf mein Semester in Finnland. In diesem Jahr bin ich fürchterlich wehmütig. Seit ich wieder da bin, überkommen mich immer wieder Moment der Sehnsucht, des Heimwehs. Manchmal geht es durch ignorieren weg. Immer häufiger aber nicht. In mir wächst der Wunsch, zurück zu gehen. Und dann erstmal für immer.

Ich bin ein Sprachenuntalent. Dachte ich immer. Haben mir meine Lehrer immer vermittelt. Letztens beim Aufräumen hatte ich allerdings ein (freiwillig erlangtes) Französisch-Sprachzertifikat und eine letzte Seite aus einer Englisch-Klausur („You made my day!) in den Händen und hatte das Gefühl, mit den richtigen Lehrern und Methoden vielleicht gar nicht so schlecht gewesen zu sein. (Oder ohne Pubertät.)

Finnisch gilt als eine der kompliziertesten Sprachen. Für mich war klar: ich besuche den Sprachkurs. Alle die ich kenne, die auch in Finnland waren, haben nur zwei Wochen Kurse besucht oder irgendwann aufgehört. Ich musste den Kurs nicht machen, ich wollte solange dabei bleiben, wie es ging. Ziel war: Klausur mit schreiben. Dann sei ich stolz auch mich.
Der Kurs fing an, ich fand ihn furchtbar komisch, alle anderen auch. Ich verbündete mich und fand meine Gang. Und nach 5 Wochen geschah es: ich hatte Spaß. Je mehr Grammatik wir durchnahmen, je mehr Durchblick ich bekam, desto mehr Spaß hatte ich. Das machte alles irgendwie einen Sinn, ich erkannte Parallelen und Verknüpfungen. Und dann kam die Prüfung und ich schaffte es ganz alleine mit Bestnote abzuschließen (muss man dazu sagen, Benji hatte nichts gelernt und konnte grade so hallo sagen und hat dank unserer Hilfe auch mit Bestnote abgeschlossen).

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Ich hatte den festen Vorsatz in Deutschland alleine weiter zu machen – immerhin hatte ich mir das teure Buch gekauft. Naja, Vorsätze sind gut und schön, das klappt ja eh nie. Es hat ein bisschen gedauert, aber inzwischen habe ich mein Buch wieder raus gekramt, fange von vorne an, versuche es dem Mann bei zu bringen (der etwas leidet – ich bin halt kein Lehrer, schon gar kein Finnischlehrer). Und es macht mir Spaß, ich freue mich Vokabeln zu lernen und Fehler an Google-Translate zu finden.

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Sonntagskuchen

Am Freitag nach der Arbeit wollte ich eigentlich nur kurz einkaufen, und dann hat mich da so eine Stiege (mit gesprochenem G. Keine Stiech!) mit 2kg Pflaumen angelacht und gebettelt mit zu dürfen. Dank meiner wunderbaren Timeline hatte ich nämlich unglaublich Lust auf Pflaumenkuchen. Allerdings ist mir das Rezept von Manu zu neumodisch gewesen (obwohl ich extra Eier da hatte). Pflaumenkuchen muss Hefe haben, sonst ist das irgendwie nichts (weshalb ich sogar extra fische Hefe gekauft habe…). Zur Diskusion „alles im Haus haben“: für Manus Kuchen hätte ich Eier kaufen müssen, für Hefekuchen (mit Trockenhefe) hätte ich alles im Haus gehabt – aber der Mann keine Butter fürs Brot mehr gehabt.

Am Sonntag wurde dann gebacken. Natürlich habe ich zu viele Pflaumen entsteint, aber die waren so lecker, das war kein Problem (fanden die Fruchtfliegen allerdings auch).

Bildschirmfoto 2013-08-18 um 16.02.59Herausgekommen ist dieser tolle Pflaumenkuchen. Natürlich dem Butter-Pflaumenkuchen der Quasischwägerin nicht würdig, aber ich glaube so gut, dass der Mann mich durchaus behalten will (Pflaumenkuchen ist sein Lieblingskuchen – komisch dass ich erst nach 6 Jahren einen für ihn backe.) Ich habe brav nach Rezept gebacken (was dazu geführt hat, dass der Hefeteig sogar was geworden ist), allerdings haben sich in meine Streusel noch ein paar Haferflocken geschlichen, weil Streusel ohne Haferflocken gehen nämlich auch gar nicht!

Wer genau hin guckt, sieht übrigens, das der Rand schon fehlt. Da kann ich nichts für, ich kenn das nicht anders. Wirklich, ich habe bei meiner Mutter noch NIE einen Kuchen mit kompletten Rand gesehen, selbst wenn man, beim Kurzzeitweckerklingeln in die Küche stürmt – der Kuchen steht da, mit fehlendem Rand. Aber wenn mich nicht alles täuscht, kann sie da nichts für. Das ist bei meiner Oma auch nicht anders und vermutlich bei der meiner Mama auch nicht.

 

 

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7 Dinge… die zu einem perfekten Sonntag gehören

 7DingeSonntag

  1. Ohne Wecker aufwachen, früh aufstehen, aber ausgeschlafen sein. So kann man die Stille nutzen, z. B. laufen gehen, wenn alle anderen noch schlafen (und sich über die vielen Läufer wundern). Oder eben zu Hause ne Runde turnen, wenn der Mann noch schläft. (Nur ins Fitnessstudio gehe ich lieber Sonntagnachmittags, da ist es da meistens ziemlich leer).
  2. Kuchen und echten Kaffee am Nachmittag. Bei uns gibt es keine klassische Kaffeemaschine, momentan nicht mal eine Quetschkanne, nur die doofe Senseo, den meisten Senseokaffee mag ich nicht sonderlich. Da ich ein Morgens-Grüntee-Trinker bin, ist das nicht schlimm. Am Sonntag aber, da gibt es auf jeden Fall Kaffee. Und zwar Espresso, aus der kleinen wackligen Kanne, die mein Papa mir vermacht hat, damit er sie nicht wegwerfen muss.
  3. Sonntagsausflug. Am liebsten in den Wald zu einer Burg. Oder irgendwie so was. Ich kann keinen ganzen Tag zu Hause verbringen, da werde ich quenglig und unleidlich, da muss man mit mir an die frische Luft. Und sei es nur, ne Runde um den Block (um in jede Pfütze zu springen).
  4. Wenn kein Sonntagsausflug, dann nähen. Obwohl ich oft Samstags putze, weil ich mich nicht entspannen kann, wenn es unordentlich ist und nach dem Nähen muss man immer wieder aufräumen und saugen und so. Das finde ich ziemlich nervig.
  5. Die Sonntagsmail. Sich hin setzten, die letzte Woche noch mal durchgehen, ein paar liebe Zeilen schreiben und lesen.
  6. Nächste-Woche-To-Do-Liste schreiben. Mich beruhigt und entspannt das.
  7. Und am Abend dann das obligatorische Tatort gucken. Manchmal mit, manchmal ohne Twitter. Mich entspannt das und es ist danach für mich eine super Zeit zum bettfein machen und ins Bett gehen.
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Hach…

So, jetzt ist die Schrift auch noch so, wie ich das wollte (sehen allerdings eh nur die Mac-User von euch, alle anderen müssen halt mit Arial leben… Ich lese meinen Blogg eh nur vom Mac oder iPad aus). Also kann ich ja jetzt bloggen. Theoretisch. Praktisch ist der Start nach der Sommerpause irgendwie gar nicht so einfach.

Nachdem heute aber schon gemeckert wurde (huhu Papa!), sollte ich aber doch mal wieder anfangen. Vielleicht einfach mal anfangen, so als sei gar nichts gewesen. Und deshalb lest ihr in den nächsten Tagen auch den ersten Beitrag aus der neuen Serie „7 Dinge“, die es jetzt ungefähr alle zwei Wochen gibt. Und dann habe ich hier noch 2kg Pflaumen liegen, und das schreit ja nach einem Bloggeintrag!

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