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7 Dinge… ohne die in der Küche nichts geht

Heute geht es bei den 7 Dingen um die Küche. Bzw. meinen Küchenschrank. 7 Dinge, die ich in der Küche unbedingt brauche und ohne die einfach nichts geht. Ich habe tausend Dinge in der Küche und finde sie alle wirklich toll und praktisch (alles was nicht dazu gehört wird bei unserer Miniküche auch sofort aus sortiert), aber es geht wirklich um die 7 Dinge, die ich dauernd brauche, die man bei mir immer findet und die ich z. B. auch in einem Ferienwohnungen. Beim gedanklichen Gang durch die Küche fallen mir ja schon alleine im Gewürzregal 7 Dinge ein, ohne die es wirklich nicht geht!

frischer Pfeffer

Ich bin was Pfeffer angeht ein bisschen eigen, besonders nach dem ich mal eine Cabonara gekocht bekommen habe, die danach mit Aldi-Staub-Pfeffer gewürzt wurde. Pfeffer muss frisch gemahlen sein. Ob das die Billig-Mühle aus dem Supermarkt, Pfeffer vom Markt in der IKEA-Mühle oder usbekischer Pfeffer aus der Luxusmühle ist, ist mir dabei nicht wichtig. Hauptsache frisch gemahlen. Und schwarz. Diesen bunten Mischungen kann ich irgendwie nicht viel abgewinnen.

1,5% Joghurt

Ist immer da. Ich brauch den, meistens zum Frühstück, aber ich liebe ja auch Joghurt-Saucen und Quarkdips, die bei mir immer mit Joghurt gestreckt sind. Das mit dem Joghurt ist aber auch ein Überbleibsel aus meiner Kindheit, bei meinen Eltern finden sich immer Joghurt und Buttermilch – und das sogar in rauen Mengen.

Aufwachtee

Eine morgendliche Mischung aus Kräutertee und grünem Tee, der meine Tage besser macht, grade an Tagen an denen ich einiges vor habe oder arbeiten bin. In Finnland habe ich mich so sehr an meinen grünen Minztee gewöhnt, dass er inzwischen zu einem guten Morgen dazu gehört.

Bulgur

Ich liebe das Zeug. Noch lieber Couscous, der geht noch schneller. Wenn ich keine Lust zu kochen habe, oder ganz schnell Mittagessen fürs Büro brauche, ist Bulgur meine erste Wahl. Meistens ganz einfach mit Gemüsebrühe auf gegossen, dann mit Gurken und Tomaten, gerne auch Kichererbsen und ganz viel Kreuzkümmel und Minze. Hach. (Oder mit Tomatensauce. Oder als Füllung für Zucchini. Oder…)

Quark

Ich vertrage keine Butter, weshalb bei mir oft Frischkäse (allerdings hier gerne der mit Kräutern) oder Quark aufs Brot kommt. Wahlweise herzhaft mit Frischkäse und süß mit Quark, wenn ich mich entscheiden muss, gibt es aber einen großen Becher Quark. Den kann man auch super zu Kartoffeln essen oder mit einem Ei zu Käsekuchen verwandeln. Quark ist super. Und außerdem irgendwie ein lustiges Wort.

mein kleines scharfes Messer – das blaue

Ich weiß nicht, wie Menschen ohne scharfe Messer überleben können. Ich brauche davon etliche und ich finde selbst die Hümmelchen aus dem Rossmann für 2€ gar nicht so schlecht, finde aber meine bunten Tchibo-Messer super. (Klar Solinger Klinge hat auch was für sich, befindet sich aber nicht in meinem finanziellen Rahmen). Scharfe Messer nehme ich tatsächlich mit in den Urlaub. Ich finde es gibt nichts schlimmeres, als die Gurke mit dem Buttermesser zu schneiden.

die Universaltasse

Diese Tasse benutze ich zu Hause fast gar nicht, ich mag ihre Form nicht sonderlich und habe deutlich schönere Müslischüsseln. Diese Tasse hat aber den Vorteil, dass man daraus Tee trinken kann, Müsli essen kann (allerdings nicht gleichzeitig), Salat drin haben kann oder auch mal Suppe oder Spagetti. Die ist so riesig, da passen 2 Portionen rein und sie ist wirklich praktisch. (Fand mein ehemaliger Mitbewohner auch, ich glaube, er vermisst sie ein bisschen.) Die kommt mit in den Urlaub! (Überhaupt, woher gibt es diese Unsitte, dass es in Ferienwohnungen keine ordentlich großen Tassen gibt?)

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Goethe Schiller Heine

Ich versuche mich an Klassikern, da ich bei Frau Woolf nach einem Satz eingeschlafen bin, nahm ich grade Herrn Goethes Leiden des jungen Werthererst mit in die Badewanne und dann ins Bett.

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Der Mann lag mit Whisky neben mir wir fingen an zu reden.

er Das mussten wir in der Schule lesen. War gar nicht so schlecht.
ich Ich eben nicht. Deshalb ja.
er Ich mochte Schiller lieber.
ich Was hat der denn so geschrieben?
er Die Räuber.
ich Worum geht’s da? [Minimale pause, seine Antwort ahnend] Um Räuber.
er Ja, das hast du gut erkannt.

Beim Schreiben dieses Textes dann:
ich wie schreibt man Werther nochmal?
er Mit th.
ich Ich weiß. Ich wollte nur gucken, an welcher Stelle.

Das ich nur das h meinte, glaubt mir ja wieder keiner.

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Warum ich manchmal altmodisch bin

Ihr könntet ja denken, ich bin so ein Digital Native, der jeden Trend mit macht und so. Bin ich aber nicht. Ich bin da zurückhaltend, lasse andere erstmal testen und muss in Dingen einen Sinn für mich erkennen, sonst mache ich sie nicht.

Einer meiner ersten MP3-Player war allerdings gleich ein iPod, ein Weihnachtsgeschenk, ich in grün, der Bruder in silber. Ich habe das Ding geliebt und überall mit hin geschleppt. Auch zum Sport. Dazu hatte ich mit Kreppband, einer Klemme von einem Namensschild und Sekundenkleber eine interessante Konstruktion gebastelt, um ihn leicht befestigen zu können. Irgendwann, nach etlichen Jahren, ging er kaputt. Er hatte viel durchgemacht, und ehrlich gesagt länger überlebt, als ich gedacht hätte. Ich war Student und grade umgezogen und kaufte mir einen billigen (ca. 40€) – und litt. Ich kam mit dem Menü und der Dateistruktur nicht zurecht, ich fluchte und hasste das Ding. Und bestellte dann doch einen iPod nano. Es wurde grade auf die 6. Generation umgestellt, bei der das Drehrad entfernt wurde und nur ein kleiner TouchBildschirm geblieben war – und ein Clip an der Rückseite. Ich liebte das Ding! Es gab zwar keine ganz so schöne On-The-Go-Funktion mehr, aber das Lauf-Tracking und dieser Clip machten mich glücklich. Ich liebte das Ding und schleppte es überall mit hin.
Und plötzlich, nach 2 Jahren, gab der Power-Knopf seinen Geist auf. Ein Drama! Aber, ich lerne ja und wusste, ich brauche einen neuen. Und siehe da: es gibt inzwischen die 7. generation – die fast doppelt so groß ist, einen größeren Bildschirm hat und keinen Clip. Ob das was wird? Ich bestellte ihn und hasste ihn. Er fühlte sich doof an, hatte die falsche Größe und irgendwie machte er mich nicht glücklich. 140€ für etwas, was mich nicht glücklich macht? Oh nein! Ich schickte ihn zurück und suchte gebraucht einen der 6er Generation. Immernoch teuer, vor allem eigentlich zu viel Geld für was gebrauchtes, aber neu kosten die mittlerweile über 200€ und ich kann es verstehen.  Heute kam er an. Er ist silber (und ich habe das Gefühl den meines Bruders zu haben) und er ist perfekt. Ich bespiele ihn grade und freue mich riesig wieder „meinen“ iPod zu haben. Nur was mache ich, wenn der auch noch kaputt geht?

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Musikgeschmackmischung

Der Mann und ich haben einen sehr unterschiedlichen Musikgeschmack. Nur in einem sind wir uns einig. Radio geht uns meistens nach ca. 2 Stunden dermaßen auf die Nerven, dass wir nach CDs kramen.

Und weil wir eben so einen unterschiedlichen Geschmack haben, haben wir letztens ein System entwickelt (wir = ich): Jeder sucht eine vorher festgelegte Anzahl an Songs raus, die werden auf eine CD gebrannt und dann wird Shuffle gedrückt. Wobei auch Sachen ausgeschlossen werden dürfen (Bruce Springsteen) und Tracks geskippt werden dürfen (zur Not muss auch hier ne Anzahl festgelegt werden). Bei uns funktioniert das System ganz gut, man erträgt auch mal schlechte Lieder mit dem Wissen, dass gleich was kommt, was man sich selbst ausgesucht hat. Und manchmal kommt sogar die Frage auf: „Ist das von dir oder von mir?“

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I wear my sunglases at night…

BrillenIch bin ja eigentlich Brillenträgerin und war es auch sehr lange, aber seit 2 Jahren bin ich auf Kontaktlinsen umgestiegen, einfach weil es praktischer ist, vor allem beim Sport (abgesehen davon hätte ich gerne eine neue, coole Brille). Und weil man Sonnenbrillen tragen kann. Ich hatte immer nur eine Sonnenbrille und die oft auch mit ner veralteten Sehstärke und nicht nach der neusten Mode, weil die musste ja ein bisschen „halten“.
Mit den Kontaktlinsen sind dann auch die Sonnenbrillen eingezogen. Eine meine ersten war eine schwarze „Tussensonnenbrille“ (rechts, zweite von oben), die ich liebe. Ich trage sie ständig, sie steht mir perfekt und sie ist richtig gut. 9€ beim dm. Und natürlich gibt es sie nicht mehr.
Jetzt ist es aber so, dass Sonnenbrillen auch gerne mal in meiner Handtasche rum fliegen und das hinterlässt Spuren. Die Lieblingssonnenbrille ist inzwischen so verkratzt, dass es nicht mehr ignorierbar ist. Ersatz muss her. Ich dachte ja, im Sale vielleicht fündig zu werden, aber die meisten großen Brillen haben die Bügel so tief, dass ich aussehe wie Puck die Stubenfliege.

Meine Mama hat dann letztens verkündet, sie hätte beim Optiker ne Brille mit genommen, die meinen Ansprüchen genügt, war ich skeptisch. (links über der mit der Schleife) Sie ist „okay“, aber große Liebe ist anders. Was ich an ihr super finde, ist dass sie einen Polarfilter hat, das ist manchmal ein bisschen anstrengend und gewöhnungsbedürftig, macht aber ein klasse Bild (da merkt man dann auch den Preisunterschied). Ich bin immer noch in der Testphase, will sie mir nochmal am Bügel anpassen und dann auf Tauglichkeit und Kopfschmerzpotential testen.

Weil das Brillentesten aber inzwischen automatisch passiert habe ich letztens im DutyFree Sonnenbrillen ausprobiert und tadaaaa…

P1050779_FotorNa, wenn das mal nicht Glück ist! fast genau das gleiche Modell, leider nicht ganz so dunkel, aber ziemlich gleich! Und für 5€ musste sie mit, genau wie eine die sehr ähnlich, aber dunkelbraun war. Habe den Mann gefragt, welche von beiden und er meinte, beide sind zu ähnlich und gut, da die zweite nur knapp 3€ gekostet hat, habe ich mich einfach nicht entschieden und jetzt für jede Handtasche eine und bin ganz happy, endlich wieder meine Sonnenbrillenform zu haben.
Vielleicht bringe ich es dann auch irgendwann übers Herz, meine Lieblingssonnenbrille weg zu werden.

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Friday Five

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Ich höre… heute nachmittag lieber nicht richtig zu, ich bin nämlich bei meinen Großeltern und die sind manchmal ziemlich gemein, da muss man zum Selbstschutz auf Durchzug stellen. Zum Glück kommt der Mann mit, da sind sie meistens noch ganz nett.

 

Ich lese… grade Zeitschriften ab, ich habe nach dem Sommer noch ganz viele halbgelesene hier, die ich jetzt alle durchgehe und zerreiße und auslese.

 

Ich spüre… Heimweh und Sehnsucht. Wir haben heute die Quasi-Schwägerin zum Flughafen gebracht, sie wird jetzt ein halbes Jahr in Italien studieren und ich beneide sie und denke daran, wie ich vor genau einem Jahr am Flughafen war und eine der tollten Episoden meines Lebens gestartet habe. Wenn man mir die Chance geben würde, die Jahresuhr zurück zu drehen, ich würde es machen. Selbst mit dem Wissen, was sonst passiert.

 

Ich plane… was ich mir von meinem IKEA-Gutschein kaufen werde, der hoffentlich bald da ist. Im Moment stehen Kuchengabeln und Schnapsgläser auf der Liste. Da Nelja mir ihre Schnapsgläser angeblich vermacht, kann ich davon Stempelstifte kaufen.

 

Mein Herz beglückt… mein privates Leben. Da kommt grade ein bisschen Ruhe und Struktur rein.

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Tee-Juppis

Da bloggt man einmal über ein Experiment und bekommt prommt einen auf den Deckel, dass Beuteltee BÖSE ist. Aber manchmal bin ich faul. Manchmal möchte ich auch nur sagen „Schatz, machst du noch ne Kanne Tee? Drei Beutel bitte.“ Manchmal, bin ich tatsächlich zu faul tausend lose Tees zu horten. (Und ja, ich packe Beuteltees irgendwann zusammen und das ist dann Platzsparender). Manchmal will ich auch einfach vier Beutel Tee mit ins Büro oder in den Urlaub nehmen und nicht vier Boxen. Ja, manchmal trinke ich Beuteltee. MANCHMAL! Dafür koche ich nie mit Tüten, rauche nicht und trinke sehr wenig Alkohol. Ich mache meine Tomatensauce selbst und selbst der Pizzateig wird ohne Konservierungsstoffe gemacht. Ich finde, da darf ich auch mal einen Beuteltee trinken!

Bedeutet aber nicht, dass ich ständig Beuteltee trinke. Oder den für qualitativ wertvoll halte. Ich habe auch lose Tees. Ich mag meine losen Tees. Ich versuche auch, die Beuteltees abzukochen, aber dann kommt die QSM und zack hat man drei neue Päckchen mehr. Also gibt es die Beuteltees wirklich oft kalt geworden als Kannentee und Durstlöscher. Und morgens gibt es losen Tees. Oder wenn wir den Tee genießen, wenn ich mir zum Buch noch einen Tee mache, wenn ich den bewusst trinke und nicht nur Durst habe.

Anderseits kaufe ich auch meine losen Tees im Supermarkt. Manchmal auch im Teeladen. Ich trinke grünen Tee zum Frühstück. Was das für einer ist? Keine Ahnung. Grüner halt. Ich weiß nicht, ob der mild oder kräftig ist und aus China oder Timbuktu.  Ich bin kein Teejuppi und ich will auch keiner sein. Ich will einfach in Ruhe meinen Tee trinken, ohne da auch noch eine Wissenschaft draus zu machen. (Ich finde, es gibt genug andere Bereiche, die mir wichtiger sind, mit denen ich mich beschäftige.) Ich mische zum Frühstück einen puren grünen Tee (Gunpowder – hat der Mann mal gekauft, weil das so gut klingt, der mag ihn aber nicht) mit meiner Kräuterteemischung „Aufwachen“. Keine Ahnung, was da alles drin ist. Ist mir aber auch egal, solange er mich wach macht und mir schmeckt.

Ich bin auch weiterhin der Meinung, dass viele lose Tees wahrscheinlich gar nicht so andere Inhaltsstoffe haben, getrocknete Blätter oder Grashalme sind billig und „füllen“, egal ob die geschreddert sind oder nicht.
Um wirklich sicher zu sein, was im Tee drin ist, muss man den dann wohl doch komplett selber ziehen, und das ist wohl bis auf Pfefferminztee kaum möglich. Da muss dann doch jeder selber wissen, welchem Tee er wie viel vertraut und was man wirklich schmeckt. Deshalb probiere ich mich durch, koste hier und da – allerdings in dem von mir aktzeptablen Bereich. Wenn es Menschen gibt, die für eine Tüte Tee 10 Euro ausgeben möchten, sollen sie das tun, aber ich möchte nicht verächtlich anguckt werden, weil ich im Supermarkt meinen losen Tee selbst abfülle oder im Teeladen nicht den siebzehnten Grüntee testen will.  Und meinen Lieblingstee, den gibt es hier gar nicht, das ist ein Beuteltee, der mich in Finnland jedesmal Unmengen gekostet hat, weil Tee da ziemlich teuer ist – selbst der im Beutel. Aber er schmeckt nach etwas, was kein loser, hochgezüchter Tee je haben kann. Nach einer Erinnerung. Und deshalb muss es manchmal auch Hagebuttentee aus dem Beutel mit Gummibärchen sein. Weil der nach Kindheit schmeckt. Und da ist mir die Qualität auch egal. Weil er mich glücklich macht, so wie er ist.